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Die Geschichte von Wölfchen & Büttelchen...
Wolfenbüttel ist eine wunderschöne Stadt mit alten Fachwerkhäusern, winkligen Gassen und netten Menschen. Manchmal, wenn man in der Wolfenbütteler Innenstadt unterwegs ist, könnte man glauben, die Zeit sei stehen geblieben. Besonders im Winter, wenn die Dächer der Häuser weiße Pudelmützen aus Schnee tragen, spürt man, dass hier noch Märchen wahr werden und Wunder geschehen können.
So kam es, dass die Organisatorin des Wolfenbütteler Weihnachtsmarktes im Jahr 1999 eines Novembermorgens unter ihrem Kopfkissen zwei Nüsse fand. Sie pflanzte die beiden Nüsse in zwei Blumentöpfe, stellte sie auf die Fensterbank in die Strahlen der Wintersonne und goss sie an jedem Morgen mit Wasser aus der Oker. Die ersten Tage passierte nichts, aber eines Morgens schauten kleine rote Zipfel aus den beiden Nüssen. Die Kinder auf dem Weihnachtsmarkt staunten nicht schlecht, als sie die sonderbaren Mützen-Nüsse sahen und gespannt warteten alle, was weiter passieren würde.
Aber welch ein Schreck als am 6.Dezember die Blumentöpfe umgeworfen in der Fensterbank lagen. Alle Erde war verstreut und Nussschalen lagen herum. Von den roten Mützen aber keine Spur.
Als die Kinder auf dem Weihnachtsmarkt davon hörten, waren Sie sehr erschrocken und sie dachten schon, die Mützchen seien gestohlen worden, da hörten Sie plötzlich ein leises Lachen und Wispern. Zwei Wichtelkinder mit roten Mützen, knubbeligen Nasen und blau-weiß-roten Gewändern standen hinter der Bühne.
Wo sie herkamen? Sie waren aus den Nüssen geschlüpft und natürlich freuten Sie sich sehr gerade auf einem Weihnachtsmarkt gelandet zu sein. Dort sind sie seitdem als Maskottchen unterwegs und jeden Dezemberabend zwischen 17.30 und 18.00 Uhr kannst Du Ihnen begegnen. Dann verteilen sie Süßigkeiten und Lose an alle Kinder und erzählen von ihren Abenteuern in Wolfenbüttel auf dem Weihnachtsmarkt.
Nirgends anders möchten sie nämlich sein, als in Wolfenbüttel....... wo Weihnachten Zuhause ist.
© Viola Bischoff, Stadtmarketing WF
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